„Spezialausbildung: Atemschutz und Chemikalienschutzanzug SS3“, Beim jährlichen Atemschutz-Tag stand für unsere Kameraden heuer der Umgang mit Gefahrstoffen im Fokus. Die Atemschutzträger trainierten intensiv mit dem Schutzanzug der Schutzstufe 3 und sammelten wertvolle Praxiserfahrung.
Spezialausbildungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Schlagkraft unserer Feuerwehr. Nur durch regelmäßige und praxisnahe Übungen ist es möglich, im Ernstfall rasch und professionell zu handeln.
Ein fixer Bestandteil unseres Ausbildungsjahres ist daher der Atemschutz-Tag, an dem unsere Atemschutzträger intensiv geschult und auf besondere Einsatzszenarien vorbereitet werden. Der diesjährige Schwerpunkt lag auf dem Thema Gefahrstoffe, konkret auf dem Umgang mit dem Körperschutzanzug der Schutzstufe 3 (SS3).
Der SS3-Anzug (Schutzstufe 3) ist ein hochschützender Chemikalienschutzanzug, der die Einsatzkräfte zuverlässig vor flüssigen, festen und gasförmigen Gefahrstoffen schützt. Er darf ausschließlich in Kombination mit schwerem Atemschutz getragen werden und stellt somit einen wesentlichen Teil der persönlichen Schutzausrüstung bei Schadstoffunfällen dar.
In unserem Atemschutzfahrzeug befinden sich drei dieser Anzüge, welche allen Feuerwehren im Bezirk Perg im Einsatzfall zur Verfügung stehen.
Das Arbeiten mit einem SS3-Anzug ist für die Atemschutzträger eine besondere Herausforderung:
Beengte Verhältnisse und ein stark eingeschränkter Bewegungsradius erschweren die Durchführung von Tätigkeiten.
Schon das An- und Ausrüsten erfordert exakte Handgriffe, viel Übung und eine eingespielte Zusammenarbeit.
Aufgaben, die ohne Anzug einfach erscheinen, können mit dem Chemikalienschutzanzug schnell zur echten Belastungsprobe werden.
Umso wichtiger ist es, dass unsere Mannschaft regelmäßig den Umgang mit diesem speziellen Schutzanzug trainiert. So konnten die Atemschutzträger auch heuer wieder in unterschiedlichen Übungsszenarien wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Routine im Umgang mit dem SS3-Anzug vertiefen.